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Das wird ein starkes Jahresende für den Goldpreis...3. September 2013

Gold wird seine Rally voraussichtlich bis Ende Dezember fortsetzen. Dank der starken physischen Nachfrage aus Asien dürfte das Edelmetall seine Schwäche im ersten Halbjahr überwinden, die durch Verkäufe börsengehandelter Fonds ausgelöst worden war.

 

Der Goldpreis könnte bis Ende des Jahres auf 1450 Dollar je Unze anziehen, wie aus den Schätzungen von elf Händlern, Juwelieren und Analysten hervorgeht, die an der India Gold Convention in Jaipur vom 16. bis 17. August teilnahmen. Selbst 1600 Dollar sind locker drin, denn die Anleger dürften auf die Ankündigung der Fed, möglicherweise die Bond-Käufe zurückzufahren, überreagiert haben.

 

Nach Erreichen eines 34-Monats-Tiefs im Juni hat sich Gold dank der Nachfrage nach Schmuck, Barren und Münzen aus Indien, China und der Türkei wieder erholt. Hierdurch könnten die Abflüsse aus börsengehandelten Produkten ausgeglichen werden, die Gold im abgelaufenen Quartal einen Rückgang von 23 Prozent und damit das stärkste Minus seit mindestens 1920 gebracht hatten. So legte die Nachfrage der Verbraucher in Indien in den Monaten April bis Juni um 71 Prozent zu, während sie in China um 87 Prozent anzog, wie aus Daten des World Gold Council hervorgeht.

 

“Es ist bemerkenswert, dass sich der Markt so gut entwickelt und über die technische Marke von 1350 Dollar geschwungen hat”, so Jeffrey Rhodes, Direktor der Kaloti Jewellery Group, einem in Dubai ansässigen Gold-Händler und - verarbeiter. “Dies deutet auf ein starkes Jahresende hin”, merkte Rhodes an.

 

Kassapreise über den Terminmarktpreisen

 

Zuversichtlich sind auch die Analysten von JP Morgan gestimmt. “Es ist wahrscheinlich, dass sich die Nachfrage am Goldmarkt von den starken Abflüssen bei ETFs und Futures im ersten Halbjahr zu erholen beginnt”, heißt es in einer Studie von JPMorgan Chase & Co. vom 16. August. “Die Kassapreise liegen über denen am Terminmarkt, was recht ungewöhnlich ist und wahrscheinlich die starke Nachfrage am physischen Markt widerspiegelt.”

 

Die August-Kontrakte auf Gold notierten an der Comex in New York am 2. August erstmals über dem Dezember-Kontrakt, nachdem sie zuvor mit einem Abschlag gehandelt worden waren. Dies könnte auf ein sich kurzfristig verknappendes Angebot hindeuten.

 

Fed-Angst – Anleger haben "überrreagiert"

 

Die Sorgen vor einer Verringerung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank hält Adrian Day, Präsident von Adrian Day Asset Management in Annapolis, für übertrieben. Der Goldpreis werde auf über 1600 Dollar bis Jahresende steigen, da die Anleger “überreagiert” hätten.

 

Investoren hatten über börsengehandelte Produkten in diesem Jahr 681,4 Tonnen Gold verkauft, wovon 404,4 Tonnen allein auf das zweite Quartal entfielen. Die Hedgefonds von Paulson & Co. verringerten ihre Position im SPDR Gold Trust im 2. Quartal auf 10,2 Mio. Anteile, nach 21,8 Mio. Stück im Vorquartal. Dies geht aus einer Pflichtmitteilung an die Wertpapieraufsicht SEC hervor.

 

“Seit April, als der Preis stark zu fallen begonnen hatten, um sich dann zu erholen und wieder zu fallen, haben sich viele Anleger zurückgehalten, um abzuwarten, wie tief es gehen kann”, sagte Jeffrey Christian, Partner bei der CPM Group. “Im September und Oktober werden viele Investoren, Zentralbanken und Verarbeiter, die bislang das Ausmaß des Preisrückgangs abwarten wollten, wieder aktiv werden und kaufen.”

 

Quelle: format.at

 

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