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Die Experten sind sich einig: Der Goldpreis wird im Jahr 2013 weiter steigen29. Dezember 2012

Gold gilt nach wie vor als sicherer Hafen unter den Geldanlagen. Das kam dem Edelmetall im von der Euro-Krise und Rezessionsängsten geprägten Jahr 2012 zugute.

Der Goldpreis stieg um gut acht Prozent auf 1696 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Aber auch die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken halfen dem Goldpreis, durch sie rückte die Angst vor einer höheren Inflation wieder stärker in den Vordergrund.

 

Genau diese Angst wird nach Einschätzung der Experten im Jahr 2013 immer noch ein Thema am Goldmarkt sein. Und die Experten sind sich einig: Der Goldpreis wird im kommenden Jahr weiter steigen.

 

DZ Bank: „Gold bleibt 2013 noch im Aufwärtsmodus. Ausschlaggebend für den von uns erwarteten Preisanstieg werden wie in den Vorjahren die Investoren sein, welche Gold als Währungs-/Geldalternative sehen. Des Weiteren wird die Unsicherheit über die zukünftige Inflationsentwicklung weiterhin zu einer erhöhten Sachwertorientierung führen. Gold wird unseres Erachtens in zwölf Monaten bei 2050 US-Dollar je Unze stehen.”

 

Commerzbank: „Die Edelmetallpreise dürften 2013 weiter steigen bzw. ihren Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Gold sollte aufgrund der ultralockeren Geldpolitik der Zentralbanken und (geo-)politischen Risiken als wertstabile Anlage und sicherer Hafen gefragt bleiben.”

Auch die Konjunkturbelebung in China dürfte zu einer stärkeren Nachfrage nach dem Edelmetall führen, schreiben die Analysten. „Aus Sorge vor Kaufkraftverlust durch Inflation und einem Abwertungswettlauf werden Anleger verstärkt Zuflucht in Gold als wertstabile Anlage und alternative Währung suchen. Die Gold-ETFs sollten daher Zuflüsse verzeichnen, die Verkäufe von Münzen und Barren dürften wieder an Dynamik gewinnen.

 

LBBW: „Angesichts der weltweit schwierigen Situation für Anleger – Stichwort 'Financial Repression' – rechnen wir mit einem Anstieg der Goldnotierungen auf 1850 US-Dollar Ende 2013. Der Preiszuwachs wird allerdings durch die verhaltene Nachfrage in wichtigen Schmuckmärkten gebremst. Positiv dürfte sich die von uns für das kommende Jahr erwartete Wachstumsbeschleunigung in China auswirken.”

 

Quelle: Bild.de

 

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