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Die grosse Enteignung und der globale, gläserne Bürger – Teil I16. September 2013

Die Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“, hat ergeben, dass die Hauptangst der Deutschen die Angst vor der Inflation ist. Diese Angst sei auch berechtigt, doch viel alarmierender sollte - und das nicht nur für die Bundesbürger - der Beschluss der Staats- und Regierungschefs über den automatisierten Austausch von Steuer-Daten sein.
Im Schatten des Kriegsgetöses um Syrien, wurde auf dem G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen, die es in Zukunft ermöglicht, von jedem einzelnen Bürger die Steuer-Daten einzusehen. Vordergründig behaupten die Verantwortlichen, dass dies ein Mittel sei um die Steuerflucht einzudämmen. Doch eigentlich scheint es eher um die lückenlose Kontrolle, über die finanziellen Verhältnisse jedes Einzelnen zu gehen.
Dieser Gipfel ist ein Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung. So ging es nicht etwa darum, die Syrienproblematik zu lösen, sondern um das Geld des Sparers.
So entpuppt sich die weltweite Kriegshysterie bei genauerem Hinschauen, als ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Und dieses scheint gefruchtet zu haben, denn die öffentliche Meinung zum       G 20-Gipfel besteht eher aus der Enttäuschung darüber, dass sich die Supermächte Russland und USA, um Syrien nicht einig werden. Und auch bei den eigentlichen Themen des Gipfels, den Wirtschaftsproblemen, sagt der Deutschlandfunk, dass die Ergebnisse eher enttäuschend seien. 
Diese Aussage des DLFs zeigt, dass die eigentliche Tragweite der Entscheidung um den automatisierten Austausch von Steuer-Daten noch nicht erfasst wurde. Dabei ist es schon sehr erstaunlich, dass gerade die Medien, die rund um die Uhr von flächendeckender Überwachung durch die internationalen Geheimdienste berichteten und protestierten, bei dem ersten praktischen Anwendungsfall eben dieser Überwachung, scheinbar den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen.
Der Beschluss der Finanz-Eliten,  dass Steuerdaten zukünftig über Landesgrenzen hinweg automatisch ausgetauscht werden können, dient einzig und allein der Schaffung eines globalen, gläsernen Bürgers.
Das Schlussdokument des Gipfels lässt erkennen, wie weit die Vorbereitungen zum Zugriff auf die Geldangelegenheiten der Bürgerinnen und Bürger vorangeschritten sind. So heisst es unter Punkt 51 des Dokuments:
„Wir rufen alle anderen Staaten auf, sich uns zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzuschließen. Wir sind entschlossen, einen automatischen Austausch von Informationen zu einem globalen Standard zu erheben. Wir müssen die Vertraulichkeit und den richtigen Gebrauch der ausgetauschten Informationen sicherstellen. Wir unterstützen vollständig die Zusammenarbeit der OECD mit den G 20-Staaten, die darauf abzielt, einen solchen Standard für den automatischen Austausch der Information bis spätestens Februar 2014 zu präsentieren. Die technischen Modalitäten eines effektiven, automatischen Austauschs sollen bis spätestens Mitte 2014 parallel finalisiert werden. Wir erwarten, dass wir Ende 2015 mit dem automatischen Austausch der Informationen über Steuer-Angelegenheiten zum Ende des Jahres 2015 beginnen werden. Wir ersuchen das Globale Forum (der OECD, Anm. d. Red.), einen Mechanismus zur Überprüfung und Kontrolle der Implementierung des neuen globalen Standards zum automatischen Austausch von Informationen zu errichten.“
Das bedeutet nichts anderes als die totale Überwachung der Steuerzahler – und das weltweit!
Fortsetzung folgt…

 

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