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Gold ist das bessere Geld31. August 2013

Nach dem Crash zeichnet sich beim Goldpreis jetzt die Trendwende ab. Der langfristige Bullenmarkt setzt sich fort. Als Vermögensschutz bleibt Gold unverzichtbar.

 

Der drohende Flächenbrand im Nahen Osten und das allmählich wiederkehrende Investoreninteresse an den mit physischen Barren besicherten Goldfonds sowie Eindeckungen von Leerverkaufspositionen an der New Yorker Terminbörse Comex hievten den Goldpreis zu Wochenbeginn über die Marke von 1.400 Dollar pro Feinunze und damit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten.

 

Die Bestände aller vom Börsendienst Bloomberg registrierten börsennotierten Goldfonds, die von ihrem Hoch am 20. Dezember 2012 bei 84,6 Millionen Unzen bis auf 62,595 Millionen Unzen am 8. August eingebrochen waren, sind zuletzt nicht mehr gefallen sondern leicht gestiegen um 160.000 Unzen auf aktuell 62,755 Millionen Unzen.

 

Am 9. Juli entsprachen die von der US-Terminmarktaufsicht CFTC erfassten Leerverkaufspositionen nicht gewerblicher Marktteilnehmer, vulgo Spekulanten, an der New Yorker Terminbörse Comex einer Goldmenge von 14,4 Millionen Unzen. So viel Gold wurde von Spekulanten noch nie zuvor leer verkauft. Nur ist der Goldpreis seither nicht gefallen, sondern hat sich erholt, von seinem Jahrestief bei 1180,57 Dollar pro Unze um fast 20 Prozent auf aktuell 1411,80 Dollar. Der Preisanstieg zwingt Spekulanten jetzt, ihre Shortpositionen einzudecken. Dieser Prozess dürfte noch nicht vorbei sein. Denn noch immer entspricht die Anzahl der spekulativen Shortpositionen an der Comex einer Goldmenge von gut neun Millionen Unzen, dreimal so viel wie Ende 2012.

 

Just zu diesem Zeitpunkt begann Goldman Sachs, den Goldboom für tot zu erklären. So gesehen hätten Goldanleger gewarnt sein müssen. Zwar war die Begründung dünn: Die Wirtschaft in den USA erhole sich schneller als erwartet, die Notenbank Fed werde ihre Anleihenkäufe deshalb beenden. Entsprechend sei ein steigender Realzins wahrscheinlich. Gold, das keine Zinsen bringt, werde unattraktiv. Goldman riet Kunden, Gold zu verkaufen und auf fallende Preise zu setzen. Goldman Sachs ist nicht die Volksbank Bautzen. Die Aussagen der Investmentbank wurden global gehört.

 

Trotzdem war der Goldpreis-Crash keine Folge schwacher Nachfrage nach Barren oder Münzen. Auch die börsennotierten Goldfonds taugen nur bedingt als Erklärung. Beschleunigt hatte sich die Rückgabewelle Mitte Februar. Sie aber war die Folge einer zuvor am am Terminmarkt einsetzenden Preisschwäche, nicht Auslöser.

 

Quelle: wiwo.de

 

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