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Von Politik und Macht – die globale Krise um das liebe Geld4. Oktober 2013

Die globale Wirtschaft steht unter enormen Druck.


Die USA hat schon lange keine Möglichkeit mehr, um mit seriösen Maßnahmen, den Berg von Schulden, der über Jahrzehnte aufgeschüttet wurde, schmälzen zu lassen.  Lange scheinen US-Finanzexperten in dem festen Glauben gewesen zu sein, Gott hätte ihnen ein Perpetum Mobile geschenkt, um auf ewig über Ihre Verhältnisse leben zu dürfen.
Die heutige globale Finanzkrise ist seit 1971 aufgebaut worden und hätte eigentlich schon längst zum Kollaps des globalen Finanzsystems führen müssen. Immer wieder ist es der amerikanischen Zentralbank gelungen eine gezinkte Trumpfkarte auszuspielen, um das staatliche Verschuldungsproblem nicht sofort im Chaos versinken zu lassen.
Theoretisch sollte die Nationalbank um den Geldwert zu stabilisieren, die Zinsen erhöhen und nur sehr restriktiv die Geldmenge steigern, um inflationäre Tendenzen zu verhindern. Doch die Praxis sieht ja immer anders aus… Der Wirtschaftsgang beruht auf einer großen Anzahl von Entscheidungen aller Wirtschaftsteilnehmer. Diese Entscheidungen werden beeinflusst von rationalen Einflussinstrumenten wie beispielsweise der Kultur und des Machtgefüges eines jeden Landes sowie von subjektiven Faktoren wie Gefühlen (z. B. Angst). Beide Einflussfaktoren werden durch Massenmedien verbreitet und erreichen damit jede Bevölkerungsschicht.
In unserer globalisierten Welt sind alle Länder in vielseitiger Weise stark miteinander vernetzt. Das bedeutet auch, dass alle Länder von den mächtigsten und wichtigsten Währungsgebieten abhängig sind.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist es der politischen und wirtschaftlichen Führung gelungen die Wahrung der Geldwirtschaft über längere Zeit zu erreichen, denn es wurde immer aus politischer Opportunität und dem prioritären Wunsch nach Machterhalt gehandelt. Um die Macht zu erhalten, wurde die Entwertung des Geldes einfach in Kauf genommen - denn bekanntlich werden Politiker die schmerzhafte Massnahmen ergreifen, wie beispielweise Steuererhöhungen, meist nicht wieder gewählt. So wird das Problem der Inflation einfach schön geredet und an der entstandenen Geldentwertung ist sowieso immer  die vorherige Regierung schuld.
Die wertstabilste Wirtschaftsphase war das 19. Jahrhundert. Damals wurde mit dem Goldstandard gearbeitet. Als das Geldvolumen der USA jedoch durch die Kosten des Vietnamkrieges und erhöhte staatliche Ausgaben nicht mehr ausreichend durch Gold gedeckt werden konnte und das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der amerikanischen Regierung schwand, schloss Richard Nixon am 15. August 1971 das Goldfenster. Dies eröffnete der Zentralbank die Möglichkeit bis heute so viel Geld zu drucken, um alle Probleme in Liquidität zu ertränken.
Aus dieser und anderer geschichtlicher Erfahrungen, kann man sein persönliches Vermögen durch sogfältig ausgewählte Sachwertanlagen und Vorsichtsmaßnahmen gegen die fiskalische Repression schützen. Denn mit geldmäßigen Ansprüchen wird man in einigen Jahren nicht mehr viel anfangen können. Das Papiergeld kehrt immer wieder zu seinem wahren Wert zurück – NULL…

 

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