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Was bedeutet die Finanzielle Repression?11. Februar 2013

Der Begriff der Finanziellen Repression taucht seit einiger Zeit immer wieder in den Medien auf. Viele fragen sich, was den dieser Begriff wirklich bedeutet. Der renommierte FinanzJournalist Markus Miller hat nun in seinem letzten Wochennewsletter vom 09.02.2013 versucht den Begriff zu definieren und näher zu erläutern. Wir stellen Ihnen diese Information hier zur Verfügung:

 

Vier ganz wesentliche Grundlagen müssen vorhanden sein, damit das Mittel der Finanziellen Repression funktioniert:
1. Staaten müssen sich Geld leihen von ihren Bürgern als privaten Kapitalanlegern. In Deutschland funktioniert das bestens über Direktinvestitionen in Staatsanleihen, aber auch über Versicherungsgesellschaften oder Pensionsfonds, welche wiederum Staatsanleihen in großem Umfang erwerben.
2. Die Zinsen müssen niedrig bleiben, unterhalb der Inflationsrate.
3. Der internationale Kapitalverkehr muss reguliert sein.
4. Eine enge Bindung, Abhängigkeit und Einflussnahme zwischen Staaten und Banken muss gewährleistet sein.
in letzter Zeit wurde ich wiederholt gefragt, ob ich den Begriff der „Finanziellen Repression“ - den man nun immer häufiger liest - nicht einmal in wenigen Sätzen erklären kann. Das mache ich natürlich sehr gerne.
Der Begriff der „financial repression“ wurde erstmalig im Jahr 1973 von zwei Ökonomen der Stanford- Universität gebraucht. Auf den Punkt gebracht bezeichnet die Finanzielle Repression einen einfachen Weg den Länder gehen, um ihre Staatsschulden abzubauen. Entwicklungsländer mit ihren Weichwährungen benutzen hierzu meist das Mittel der Hyperinflation. Industrieländer hingegen das Mittel der Finanziellen Repression.
Für mich sind diese Grundlagen entweder bereits vorhanden, oder durch staatliche Eingriffe und weiter zunehmende Regulierungen in Vorbereitung.
Fazit: Die Finanzielle Repression ist eine Steuer. Der Effekt der Entschuldung durch die Finanzielle Repression gelingt dann, wenn die nominalen Zinsen welche Staaten für Ihre Schulden bezahlen müssen, unterhalb der Inflationsrate liegen.
Erhoben wird diese Steuer von der Europäischen Zentralbank in Kombination mit der EU, welche den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gibt, sich auf Kosten der Bürger und Sparer bequem zu entschulden.
Dadurch entstehen negative Realzinsen, welche die Sparer meist vollkommen unbewusst enteignen. Der Effekt ist dabei in der Praxis enorm, weil die offiziellen Inflationsraten eine Geldwertstabilität vortäuschen, welche überhaupt nicht vorhanden ist.
Herzlichst, Ihr Markus Miller

 

Mit der „Kapitalschutz-Realwert-Police“ und unseren Versicherungslösungen in Edelmetallanlagen bietet die Vienna-Life die Möglichkeit sich in der persönlichen Altersvorsorge den Mechanismen der Finanziellen Repression zu entziehen. Weiter zur Kapitalschutz-Realwert-Police der Vienna-Life.

Viele weitere interessante Beiträge von Markus Miller finden Sie auf der Homepage von Kapitalschutz vertraulich.

 

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