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Social Active Day 201612. Oktober 2016

LRK Kinderheim GAMANDER in Schaan (www.roteskreuz.li):

Im Jahr 1956 ging für das Liechtensteinische Rote Kreuz ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Nach jahrelangen Bemühungen konnte am 8. Dezember das Kinderheim Maschlina in einem kleinen Einfamilienhaus in Triesen eröffnet werden, für Kinder, die aus irgendwelchen Gründen für kürzere oder längere Zeit nicht in ihren Familien leben konnten.

Das Kinderheim war ein gemeinsames Werk des LRK und der liechtensteinischen Bevölkerung. Da die Platzverhältnisse bald zu eng waren, wurde 1965 in Schaan das neue Kinderheim Gamander mit grosszügiger Gartenanlage bezogen und bot Platz für 18 Kinder.

Anlässlich einer Rotkreuz-Generalversammlung in Budapest im Jahre 1991 besuchten die damalige Präsidentin, I.D. Fürstin Marie von Liechtenstein, und die damalige Auslands-delegierte, Dr. Marianne Marxer, in Ungarn und Rumänien einige Flüchtlingslager, in denen Opfer des Krieges in Südosteuropa Aufnahme gefunden hatten. Dabei entstand der Gedanke, in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst von Ungarn, Kinder und Jugendliche aus den dort überall hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern nach Liechtenstein zu holen und sie hier für jeweils einen Monat zu betreuen.

Grosse Veränderungen standen im Jahr 1992 an. Aufgrund des mittlerweile ausgebauten sozialen Netzes in Liechtenstein wurde das Kinderheim nach 25 Jahren in der bisherigen Form aufgelöst und einem neuen Zweck zugeführt. Fortan sollte das Heim Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten für einen rund einmonatigen Ferienaufenthalt zur Verfügung stehen. Das Projekt begann im November 1992 mit Kindern aus Osteuropa.

Ende Oktober 2016 machte die 263. Gruppe im Kinderheim Gamander Ferien. Bis anhin haben über 3900 mit über 900 Betreuungspersonen ca. 800 Ferienwochen in Liechtenstein verbracht.

 

Aktivitäten beim Social Active Day 2016:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vienna-Life waren am 12. Oktober 2016 beim LRK Kinderheim GAMANDER in Schaan und beteiligten sich aktiv an der Betreuung der Kinder. Gemeinsam mit dem LRK Kinderheim GAMANDER organisierten wir mit den Kindern einen Spiele- bzw. Sportnachmittag (Völkerball, Karrottenziehen, Würfel-Fussball, „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann“) in der Turnhalle der Primarschule Ebenholz in Vaduz. Die Kindergruppe kam aus Komarom, einer zweigeteilte Stadt an der Ungarisch –Slowakischen Grenze.

 

Resümee LRK Kinderheim GAMANDER von Herrn Bani Banzer (Zitat):
„Im Namen der 263 Gruppe möchte ich mich ganz herzlich bei euch für den tollen Sportnachmittag in der Turnhalle der Primarschule Ebenholz Vaduz bedanken. Ganz speziell im Namen der 4 Begleitpersonen und mir vom KH. Später im KH hatten die Damen Tränen in den Augen, und fragten mich ,ob bei uns alle Menschen so lieb zu Ihren Mitmenschen sind, und Ihre Arbeitszeit opfern ,um mit armen Kindern, Zeit zu verbringen. Überzeugt hat sie der Besuch eures Chefs, der eigens aus Wien angereist kam um bei diesem tollen Anlass dabei  sein zu können. Mit den Fürstenhüttchen habt Ihr genau ins Schwarze getroffen und der Gruppe ein ganz tolles Andenken an den Nachmittag geschenkt.“

 

Resümee Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vienna-Life:
Der Gesamteindruck der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter ist durchwegs positiv. Als Dankeschön erhielten die Kinder und die Betreuerinnen von uns zum Abschluss eine süsse liechtensteinische „Spezialität“ (Fürstenhütchen) zum Naschen. Anbei ein paar Rückmeldungen/Eindrücke von Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern bzw. Geschäftsleitung:

 

„Es war sehr schön zu erleben  wie  bei den passend gewählten Spielen die Begeisterung mit zunehmender Dauer sowohl bei den Kindern wie bei uns Erwachsenen sich steigerte und man sehen konnte, dass trotz sprachlicher Unterschiede solche SADs zum Erfolg werden können. Es war ein gelungener Nachmittag, wo abseits von dem täglichen wirtschaftlichen Denken im Job in den wenigen Stunden ein merkbarer Gewinn für die Kinder entstehen konnte – ablesbar an der Begeisterung der Kinder bei den Spielen mit uns."

 

„Es war sehr schön zu sehen, da die Kinder aus sozial benachteiligten Familien kommen, wie Sie dies vergessen konnten und viel Spass hatten. Sie hatten keine Berührungsängste und integrierten uns sofort. Ich finde es toll, dass es diesen Verein gibt, der Kinder aus armen Ländern bzw. Familien hier her holt, wo Sie für ein paar Tage die Probleme vergessen können.“

 

„Ich fand den Nachmittag sehr schön und ich denke es hat sowohl den Kindern + Betreuern als auch uns sehr viel spass gemacht. Es freut mich sehr, zu sehen, dass es trotz bestehenden sprachlichen Barrieren funktioniert.“

 

„Die Idee mit der sportlichen Aktivität fand ich sehr gut. Es hatten alle Beteiligten etwas davon. Der Spaßfaktor war bei allen da und das Miteinander mit den Kindern war toll. Gerne in der Form wieder.“

 

„Ich fand den Social Active Day eigentlich sehr gut, da wir gemeinsam mit Kindern aus sozial ärmeren Familien verschiedene Spiele spielen durften. Aufgrund der verschiedenen Spiele und Turnübungen, war es ein sehr lustiger und abwechslungsreicher Nachmittag. Gleichzeitig durften wir auch sehen, wie wir den Kindern damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten. Dies freute uns sehr.“

 

„Mir hat der Tag super gefallen. Mit den ungarischen Kindern verschiedene Spiele zu spielen hat auch mir Spass gemacht. Und auch wenn wir nicht die gleiche Sprache gesprochen haben, konnte man sich durch die Betreuer oder mit Zeichensprache verständigen.“

 

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