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Langfristige Geldanlage gegen sinnlosen Vermögensverlust18. April 2021

Für Sparer sind es düstere Zeiten. Auf der einen Seite existieren keine sicheren Zinsprodukte mehr, auf der anderen Seite verlangen immer mehr Geldinstitute von Unternehmen und Otto Normalkunden Negativzinsen für deren Guthaben. Dazu treten Vermögensschäden durch die Inflation. Das Lebensversicherungsunternehmens Vienna-Life AG in Liechtenstein bietet professionell strukturierte Lebensversicherungslösungen für einen nachhaltigen Vermögensschutz an.

 

Es ist wohl kein Spezialwissen, dass sich die Zinssituation zumindest kurz- bis mittelfristig kaum von der unterscheiden wird, unter der viele Sparer schon seit gut einem Jahrzehnt leiden. So bleibt der Leitzins in den USA vorerst niedrig. Die Fed will das Zinsniveau voraussichtlich bis Ende 2023 bei nahezu Null belassen. Die meisten gehen aber davon aus, dass sich auch dann noch nichts an den Zinsen ändert. Auch Europa ist von einem Kurswechsel in der Zinspolitik noch weit entfernt. Die Europäische Zentralbank hat erst Ende vergangenen Jahres ihre bestehenden Anleihekäufe bis März 2022 verlängert. Dass die Renditen von Staatsanleihen der USA derzeit langfristig steigen, ändert erst einmal nichts an der Situation für Sparer, die weiterhin vertrackt ist.

 

Sie haben weiterhin ein doppeltes Problem. Auf der einen Seite existieren keine sicheren Zinsprodukte mehr, sodass das Sparen nicht mehr so funktioniert wie in der Vergangenheit. Und auf der anderen Seite verlangen immer mehr Geldinstitute von Unternehmen und Otto Normalkunden immer öfter Negativzinsen bei sinkenden Freibeträgen. „Der Anteil der Banken in Deutschland, die ihre Kundeneinlagen im Durchschnitt negativ verzinsen, nahm 2020 weiter zu“, heißt es bei der Deutschen Bundesbank. Der Hintergrund: Geschäftsbanken müssen aktuell 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der EZB parken. Auch wenn es inzwischen Freibeträge für bestimmte Summen gibt, bleibt dies für die Branche eine Milliardenbelastung.

 

Strafzinsen bereits ab 10.000 Euro auf dem privaten Tagesgeld- und Girokonto

 

Einige Beispiele: So hat zuletzt die Hamburger Sparkasse, Deutschlands größte Sparkasse, die Freigrenze für Privatkunden wird von bislang 500.000 Euro zum 1. Mai auf 50.000 Euro reduziert. Für Firmenkunden sinkt sie zeitgleich von 250.000 Euro auf 100.000 Euro. Beträge, die darüber hinausgehen, werden mit Gebühren – sogenannten Negativzinsen – in Höhe von 0,5 Prozent belegt. Das erste Institut berechnet sogar ab jeweils 10.000 Euro auf dem privaten Tagesgeld- und Girokonto offiziell ein Verwahrentgelt von 0,75 Prozent pro Jahr. Die Konsequenzen kann man leicht errechnen: Wer bei einem Institut mit einem Freibetrag von 50.000 Euro und einem Verwahrentgelt von 0,5 Prozent pro Jahr 250.000 Euro aus einem vermeintlichen Sicherheitsgedanken heraus parkt, zahlt ohne jede Gegenleistung 1000 Euro im Jahr an die Bank zuzüglich Kontoführungsgebühren.

 

Inflationsrate von zweitweise drei Prozent in diesem Jahr möglich

 

Dazu treten Vermögensschäden durch die Inflation. Diese steigt kontinuierlich mit zunehmender Tendenz. Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Februar weiter beschleunigt. Die Inflationsrate lag bei 1,3 Prozent und damit so hoch wie vor fast einem Jahr. Im Januar hatte das Statistische Bundesamt noch eine Rate von einem Prozent und im Dezember von minus 0,3 Prozent gemessen. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet für das Gesamtjahr mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 1,9 Prozent. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), hält ein Anspringen der Inflationsrate auf zweitweise drei Prozent in diesem Jahr für möglich. Generell wird damit gerechnet, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten weiter anzieht und sich auch in der Eurozone um die zwei Prozent einpendeln könnte.

 

Dafür lohnt es sich, eine nochmalige Musterberechnung heranzuziehen: Das Bankguthaben in Höhe von 250.000 Euro, das mit 1000 Euro im Jahr strafverzinst wird, verliert durch die Inflation von zwei Prozent nochmals 5000 Euro an Wert. Will heißen: Innerhalb von zwölf Monaten geht das Guthaben von 250.000 Euro auf 249.000 Euro brutto zurück und ist netto noch 244.000 Euro wert (Rechnung stark vereinfacht!). Ein Jahr später beträgt der Kontostand noch rund 248.000 Euro bei einem realen Gegenwert von 243.000 Euro (wieder stark vereinfacht mit zwei Prozent Inflation und einem Verwahrentgelt von 0,5 Prozent gerechnet).

 

Alternativen zum Sparen auf einem zinslosen Konto

 

Dazu heißt es bei der Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften: „Ein Proteststurm der Sparer blieb bisher aus. Trotz der Strafzinsen parkt die Mehrheit der Deutschen laut Bundesbank aktuell 2,5 Billionen Euro bei Banken auf Tages- und Festgeldkonten sowie auf Sparbüchern. Für ihre Ersparnisse können sie dort allenfalls Minizinsen erwarten. Das ist für Sparer bitter. Es macht also Sinn, über Alternativen zum Sparen auf einem zinslosen Konto nachzudenken.“

 

Dass dies nicht mit Vermögensschutz zu tun hat, wird auf einen Blick deutlich. Dies gelingt nur durch eine sinnvolle Kapitalanlage, vor der selbst in Krisenzeiten niemand Angst haben muss. Denn die Zeit steht auf der Seite der Anleger. Das zeigt das Beispiel der Aktienanlage sehr deutlich, wie eine Auswertung des Deutschen Aktieninstituts DAI ergibt: Ein breit gestreutes Aktienportfolio im deutschen Leitindex DAX bei einer Einmalanlage und einem 20-jährigen Anlagehorizont erbrachte beispielsweise historisch im Mittel 8,9 Prozent Rendite pro Jahr. Dabei lag im ungünstigsten Fall die Wertentwicklung aus Kursgewinnen und Dividenden bei jährlich 3,8 Prozent und im besten bei 15,2 Prozent. Eine andere Zahl: Wer zum Beispiel Ende 1995 Aktien kaufte und bis Ende 2010 hielt, erzielte in diesem Zeitraum eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,8 Prozent – trotz Dotcom-Krise, 11. September und Finanzkrise.

 

Vermögensschutz mit „Private Wealth Police“ und „Vermögensbildungs-Police“

 

Auch mit einer professionell strukturierten Lebensversicherungslösung kann der Vermögensschutz gelingen. Das Lebensversicherungsunternehmens Vienna-Life AG in Liechtenstein, das zur internationalen Versicherungsgruppe Vienna Insurance Group in Wien gehört, bietet solche Lösungen an. Die „Private Wealth Police“ ist ein echtes Finanzplanungsinstrument für liquide Vermögen und eine „All-in-One“-Lösung, die unabhängig vom Alter vom Alter des Anlegers sinnvoll ist. Durch die liechtensteinische Versicherungslösung kann die Vermögensverwaltung sehr breit gestreut organisiert werden, indem aus mehreren 1000 Fonds, ETFs und Zertifikaten beziehungsweise individuellen Vermögensverwaltungsstrategien ein individuelles passendes zusammengestellt wird.

 

Die „Vermögensbildungs-Police“ wiederum ist eine flexible fondsgebundene private Rentenversicherung gegen Einmalbetrag oder laufende Prämie, welche eine lebenslange Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung ermöglicht. Das Vermögen wird über Jahre angespart und bietet somit eine zusätzliche Rente oder eine einmalige Kapitalleistung. Neben der Investition in sachwertorientierte Anlagen oder Edelmetallfonds, sind auch Investitionen in mehrere Investmentfonds, ETFs und Geldmarktfonds möglich.

 

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